Australien lässt sich besonders gut mit einem Camper oder Wohnmobil bereisen. Aufgrund der großen Nachfrage kann man Camping in Australien schon von zu Hause aus organisieren. Vor dem geplanten Flug kann man sich sein Traumwohnmobil oder Camper über das Internet aussuchen und buchen. Man sollte sich schon zu Hause Gedanken über den nötigen Platzbedarf machen und den Mietcamper groß genug mieten. Zudem sollte man sich bei der Reiseplanung mit dem zu erwartenden Wetter in der gewählten Reiseregion befassen. In Australien finden sich extreme Witterungen. Zu bestimmten Jahreszeiten ist in manchen Gebieten mit Überschwemmungen aber auch mit Buschfeuern zu rechnen. Die Reiseausstattung sollte daher angemessen sein und evtl. nötige Abweichungen von der geplanten Route sollten einkalkuliert werden. Ganz besonders wichtig ist das genaue Studium der vom Vermieter angebotenen Versicherungspolice. Die Ausschlüsse bei der Versicherung des Campers sollte man sich vor Vertragsabschluss genau vor Augen führen. Manche Route, die man gerne fahren würde, ist oft nicht möglich, wenn z.B. Schotterpisten oder Sandstraßen ausgeschlossen sind. Eine genaue Recherche der örtlichen Gegebenheiten ist daher vor Reiseantritt und Buchung unerlässlich. Jeder infrage kommende Fahrer muss im Mietvertrag vermerkt sein, damit ein Versicherungsschutz besteht. Nicht eingetragene Fahrer sind nicht mitversichert und müssen bei einem evtl. Unfall die Schäden selber tragen. Bei jeder Anmietung muss eine Kaution hinterlegt werden. Es daher wichtig, die Details der Kautionshinterlegung schon von zu Hause aus zu klären, damit die Übernahme des Fahrzeugs reibungslos vonstattengehen kann. Es ist wichtig, dass der Vermieter 24 Stunden erreichbar ist, sollte es einmal zu einer Panne kommen oder wichtige Fragen auftreten. Vor der Buchung sollte sichergestellt sein, dass eine evtl. geplante Einwegmiete möglich ist und das Fahrzeug auch wirklich am Zielpunkt der Reise abgegeben werden kann. Ein Vermieter, der möglichst viele Standorte in Australien vorweisen kann, bietet daher viele Vorteile. Einfachere Rückgabe und schnelle Hilfe bei evtl. Pannen auf der Reise.

Die meisten Anbieter bieten ihren Kunden nicht nur einfach die Möglichkeit einen Camper oder Wohnmobil zu mieten, sondern vermieten auch noch viele andere nützliche Details, die den Urlaub zum unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Auf eine Klimaanlage im Camper sollte keinesfalls verzichtet werden, ebenso sollte auf eine ausreichende Kühlschrankkapazität geachtet werden. Camping in Australien macht noch bedeutend mehr Spaß, wenn man die Möglichkeit geboten bekommt, Fahrräder, Surfbretter, Angeln oder einen Grill, sowie Liegestühle und eine Sitzecke mit mieten zu können. Wer einen Urlaub mit Camping in Australien plant, macht sich zumeist vorher viele Gedanken über die geplante Tour und welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sich dort bieten. Die Entfernungen in Australien sind mit europäischen Verhältnissen nicht zu vergleichen. Aus diesem Grund mieten sich die meisten Reisenden in einem Teil Australiens einen Camper, der bei Reisebeginn übernommen wird. Der Urlaub wird dann für die Durchquerung und Erkundung Australiens genutzt. Die Rückreise nach Europa wird in den meisten Fällen von einem ganz anderen Flughafen angetreten und der Camper am Ende der Reise einfach bei einem anderen Büro des Vermietunternehmens abgegeben. Schon zu Hause sollte man sich entscheiden, welches Modell man mieten möchte. Erfordert die geplante Route eine hohe Geländegängigkeit, dann sollte man sich eher für einen der kleineren Camper entscheiden, weil man in diesem Fall auch Allradfahrzeuge mit einem kleinen Campingaufbau mieten kann. Möchte man eher auf gut ausgebauten Straßen fahren und einen höheren Luxus im Urlaub erleben, dann sollte man sich für eines der größeren Wohnmobile entscheiden. Bei der Wahl des geeigneten Fahrzeugs kommt es auch auf die Personenzahl an, die in dem Fahrzeug übernachten möchte.


Kleinere Camper sind zumeist für 2, aber maximal 4 Personen gebaut, größere Wohnmobile können sogar von Großfamilien genutzt werden. Das Fahren der riesigen Fahrzeuge stellt in der Regel kein Problem dar, da sie über eine Servolenkung und Automatikgetriebe verfügen. Die Straßen sind breit und großzügig gestaltet, sodass sich auch unerfahrene Fahrer schnell zurechtfinden können. In Australien finden sich viele mautpflichtige Straßen, die Bezahlung erfolgt mithilfe der persönlichen Kreditkarte, über das Internet. Alle Fahrzeuge werden bei der Benutzung der mautpflichtigen Straßen gescannt und danach erfolgt die genaue Abrechnung über das Internet. Es ist daher von entscheidender Wichtigkeit, dass man sich vor Fahrtantritt in jedem Bundesstaat über das Internet registriert, welchen man durchqueren möchte. Versäumt man dies, kommt es zu hohen Bearbeitungsgebühren und erheblichen Strafzöllen.Die Rechnungen gehen in einem solchen Fall an das Mietunternehmen, auf dass das Mietmobil angemeldet ist und die Abrechnung erfolgt am Ende der Reise. Diese Anmeldungen vor Reiseantritt über das Internet können bei Bedarf auch mit den meisten Vermietern besprochen und geklärt werden, da diese sich mit der daraus resultierenden Problematik gut auskennen. Vor Fahrtantritt gibt es bei jedem Vermieter von Campingfahrzeugen einen längeren Einführungstermin. Sämtliche Besonderheiten im Verkehr und landesübliche Gepflogenheiten werden besprochen und auf alle Pflichten des Fahrers wird verwiesen. Das Mietmobil wird angeschaut und erklärt, technische Details und Verhaltensregeln im Campingalltag werden bei dem Einführungsgespräch ausführlich erklärt.

Camping in Australien und die bestehenden Regeln

Australien ist nicht so frei, wie es sich manche Urlauber aus der Entfernung vorstellen. Wildes campen ist nicht grundsätzlich überall erlaubt und wird innerhalb der Städte und auf Privatgelände nicht gerne gesehen. Den Urlaubern werden allerdings viele Möglichkeiten geboten, Camping in Australien komfortabel erleben zu können. An den meisten Hauptverkehrsstraßen finden sich Rastplätze, auf denen die Übernachtung mit einem Camper oder Wohnmobil nicht verboten, sondern sogar erlaubt ist. Meistens sind einfache Toiletten und manchmal sogar Duschen vorhanden. Nicht selten bietet sich auch eine Möglichkeit den Wassertank des Campers zu befüllen und fest installierte BBQ Grille für die Besucher der Rastplätze zu finden. Da die Entfernungen in Australien für europäische Verhältnisse ungeheuer weit sind, sollte jeder, der Camping in Australien machen möchte, sich daran gewöhnen, den Tank des Campers oder des Wohnmobils an jeder möglichen Tankstelle neu zu befüllen, damit nie das Benzin ausgeht. Das Tankstellennetz ist in Australien nicht so gut ausgebaut wie in Europa. In manchen Jahreszeiten kann es zu Straßenüberflutungen kommen, die die Reisenden zu Umwegen zwingen und den Benzinbedarf erhöhen. Es ist daher immer anzuraten, den Benzin- und Wassertank beim Camping in Australien immer gut gefüllt zu haben, dann geht man nie ein Risiko ein.
An den Küstengebieten, in Naturschutzparks und in der Nähe von Siedlungen und Städten finden sich die meisten kostenpflichtigen Campingplätze, die im preislichen Vergleich mit Europa gut abschneiden und recht günstig sind. Sie bieten ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und zumeist einen recht hohen Standard. Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Duschen, Toiletten, Waschräume, Waschmaschinen, Kühlschränke, Grillecken und in vielen Fällen sogar ein Pool, werden den Gästen zur Verfügung gestellt. Die kostenpflichtigen Campingplätze sind nicht nur bestens ausgestattet, sie liegen auch in landschaftlich besonders reizvollen Gegenden. Camping in Australien ist aufgrund der vielen unterschiedlichen landschaftlichen Gegebenheiten sehr facetten- und abwechslungsreich. Die Reise mit einem Camper oder Wohnmobil ermöglicht es den Reisenden immer ausreichend viele Lebensmittel, Wasser und Benzin mitzuführen. Manche Vermieter bieten sogar Aggregate an, die den Reisenden ermöglichen den Camper auch in der Wildnis mit Elektrizität zu versorgen. Natürlich ist es auch möglich, Camping in Australien lediglich mit einem Zelt zu planen. Möchte man dann hin und wieder in einem richtigen Bett schlafen, kann man sich auf vielen Campingplätzen in speziellen Hütten, auch Cabins genannt, einmieten. Wer bei der Buchung seines Campers versäumt hat Fahrräder, Surfbretter oder einen Grill mit anzumieten, kann dies teilweise bei den verschiedensten Übernachtungsmöglichkeiten vor Ort auf dem Campingplatz nachholen. Die Nutzung ist dann allerdings nur während der Aufenthaltsdauer auf dem Campingplatz möglich.

Kostengünstige Alternativen beim Camping in Australien

Eine Übernachtung auf den meisten Campingplätzen ist nur möglich, wenn man bis zum Einbruch der Dunkelheit angereist und eingecheckt ist. Die meisten Rezeptionen sind nach Einbruch der Dunkelheit geschlossen. Hat man telefonisch eine andere Vereinbarung getroffen, dann ist nach Vereinbarung evtl. eine spätere Anreise möglich. Manche Hotels und Restaurants geben Reisenden gegen eine kleine Gebühr die Möglichkeit zu einer legalen Übernachtung auf dem eigenen Hotelparkplatz. Camper bekommen in solchen Fällen die Möglichkeit der Wasserentnahme und dürfen nach Vereinbarung sogar manchmal Wäsche waschen. Möchte man derartige kostengünstige Übernachtungen nutzen, bietet es sich immer an, die Eigentümer um Erlaubnis zu fragen und den jeweiligen Preis zu verhandeln. Beim Camping in Australien ergeben sich viele kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten, wenn man sich die Zeit nimmt, mit den Eigentümern freundlich zu sprechen und nicht einfach ungefragt parkt. Wer den Kontakt zu der Bevölkerung sucht, wird viele nette Menschen finden und unvergessliche Abende in netter Gesellschaft erleben können. Bei Besuchen und Besichtigungen von Großstädten ist es empfehlenswert, sich einen Campingplatz außerhalb der Stadt zu suchen, und die Stadt mithilfe öffentlicher Verkehrsmittel zu erkunden. Die meisten Rezeptionen der Campingplätze stehen ihren Besuchern mit gutem Rat zur Seite und verweisen auf die einfachsten und günstigsten Möglichkeiten. Gerade in Naturschutzgebieten finden sich Campingplätze, die mit einer Art “Vertrauenskasse” ausgestattet sind. Camper können anreisen und sich einen Platz suchen, die Kosten für die Übernachtung sind an einer Tafel ausgeschrieben und werden dann einfach in die “Vertrauenskasse” bezahlt. Eine Rezeption gibt es bei solchen Plätzen nicht. Die zuständigen Aufseher besuchen in regelmäßigen Abständen die Campingplätze, leeren die Kasse und kontrollieren diese.

Beim Camping in Australien sollten alle Schilder beachtet werden

Damit Camping in Australien zu einem unvergesslichen Erlebnis werden kann, sollten Urlauber alle angebrachten Warnschilder genauestens beachten. An Stellen, an denen Camping verboten ist, finden sich Verbotsschilder, die auch beachtet werden sollten. Unzählige Campingplätze liegen an den Ufern von Seen, Flüssen und der Meeresküste. Nicht selten werden diese Küsten von Krokodilen besucht. Urlauber sollten daher nicht gerade an den Stränden und Küsten baden gehen, an denen es ausdrücklich durch Warnschilder verboten ist. Baden ist an ausgewiesenen Stränden gefahrlos möglich, daher ist es wichtig, die jeweilige Beschilderung zu beachten. Gerade auf Campingplätzen in Naturschutzgebieten sind Warnschilder besonders wichtig, damit die Natur keinen Schaden nimmt. Gefahrenpunkte auf den Straßen werden ebenfalls durch Schilder angekündigt und sollten daher ernst genommen werden.