Außenansicht

Außenansicht

In Australien gibt es viele verschiedene Anbieter von Campervans und Caravans. Neben den besonders billigen, aber dafür auch nicht allzu komfortablen Wicked-Campern gibt es dann noch Backpacker-Camper, Apollo Caravans, Devil Campervans und noch viele viele mehr, die alle unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Apollo und Britz-Campervans gehören beispielsweise zu den gehobeneren und natürlich dafür auch teureren Campervans. Doch dafür bieten diese auch einen unglaublichen Service und Komfort.

Neben alltäglichen Dingen wie Servolenkung und automatische Fensterhebern bieten diese Luxusgefährte allerlei an Kleinigkeiten, die die Reise ungemein versüßen können.

Innenansicht

Innenansicht

Klimaanlage, Automatikgetriebe und Kühlschrank sind gehören hier natürlich ebenso zum Standard, wie ein großer Wassertank, eine komplett eingerichtete Küche und bequeme Polsterbetten, die im Nu zu einer ebenso angenehmen Sitzecke mit Tisch umgebaut werden kann.

Wir persönlich hatten für unseren 6 Tage Tasmanien Trip einen Britz Voyager Campervan für 4 Personen gemietet, der uns im Endeffekt runde 100 AUD pro Tag gekostet hat ohne Benzin.

Doch dafür hat er auch eine komplett eingerichtete Küche geboten, mit zwei Gas-Kochplatten, einer Mikrowelle, einem Wasserkocher (elektrisch und für den Gasherd), Kochtöpfe, Pfannen, Geschirr, Besteck und alles was man sonst noch so in einer Küche braucht.

Küche im Campervan

Küche im Campervan

Zusätzlich konnte man ein großes Doppelbett auf Höhe der Sitzbänke aufbauen und ein etwas kleineres Doppelbett im oberen Teil des Campervans.

Das Einzige an dem es gemangelt hat, war Stauraum für das gesamte Gepäck, das wir dabei hatten.
Die elektrischen Geräte konnte man allerdings nur anschalten, wenn man das Stromnetz angeschlossen war. Der Kühlschrank lief jedoch die gesamte Zeit und auch für Licht gab es eine extra Autobatterie, damit man auch noch getrost weiterfahren kann auch wenn das Licht mal etwas länger angeblieben ist.

Fahrerkabine des Voyager

Fahrerkabine des Voyager

Ansonsten hat unser Britz Campervan alle Strecken super überstanden auch wenn es ab und zu etwas holperig wurde. Das Radio konnte MP3 CD’s abspielen und auch sonst gab es nichts an diesem Gefährt auszusetzen außer dem wenig vorhandenen Stauraum und dem etwas zu kleinen Wassertank, den wir fast jeden Tag auffüllen mussten.

Wer einen Campervan sucht, in dem man gut und gerne eine längere Zeit verbringen kann ohne sich nach einem Hostel zu sehnen, der ist in solch einem Gefährt bestens aufgehoben, auch wenn der Benzinverbauch doch ziemlich immens ausgefallen ist … doch wen wundert es bei solch einem bergigen Gelände wie in Tasmanien.