In Australien, dem fünften und kleinsten Kontinent, lassen sich moderne Metropolen, eine einzigartige Vielfalt von Pflanzen und Tieren auf Land und im Wasser entdecken. Das türkisblaue Meer, die tropischen Regenwälder und die intensiven Farben des Outbacks liefern den perfekten Hintergrund für die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Australien. Auf eigene Faust oder auf der organisierten Reise geht es auf den ruhigen und schnurgeraden Highways durch das Land oder auf den wunderschönen Küstenstraßen am Meer entlang. Bizarre Felsformationen, mystische Höhlenmalereien, spektakuläre Wasserfälle und freundliche Einwohner machen den Besuch der Sehenswürdigkeiten in Australien zu einem einmaligen Erlebnis. Zu den Highlights von “Down Under” zählt nicht nur die landschaftliche Vielfalt des Kontinents, die mit Wüsten, Steppen, Regenwälder, schneebedeckte Gipfeln und einer atemberaubende Unterwasserwelt den Besucher beeindruckt, sondern auch die markanten Steinformationen, sympathische Kulturmetropolen, und die Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Erde zählen zu den besonderen Sehenswürdigkeiten in Australien:

Ayers Rock

Der rot gefärbte Ayers Rock, den die Aborigines “Uluru” – den schattigen Platz – nennen, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Australiens. Wie aus dem Nichts erhebt er sich im “Red Centre” der riesigen Wüste im inneren des Landes. 460 Kilometer südwestlich von Alice Springs, der Wüstenstadt, steht dieser zweitgrößte Monolith der Welt. Die Formation aus Sandstein ist mit ihren fast 350 Metern Höhe, drei Kilometern Länge und zwei zwei Kilometern Breite vor etwa 600 hundert Millionen Jahren entstanden. Der von den Ureinwohnern als heilig verehrte Berg ist der Überlieferung nach eine Regenbogenschlange, die mit ihren Ahnen die Welt erschuf, um sie dann sogleich zusammenzurollen und zu versteinern. Auch wenn die Aborigines den Berg nicht selbst besteigen, so dulden sie, dass sich jährlich tausende von Touristen auf Klettertour begeben. Wer die Ureinwohner respektieren möchte, der kann sich auch auf einer Wanderung um den Berg dessen imposante Erscheinung genießen. Der mystische Ayers Rock weist einen besonders hohen Eisengehalt auf, der ihm die ungewöhnliche rote Farbe verleiht. Im flachen Gelände der Wüste ist er bereits von weitem sichtbar, doch bei Sonnenaufgang und Sonnenunterang entfaltet sich erst sein besonders prächtiges Farbspiel im idealen Rahmen des kargen australischen Outback. Der Nationalpark des Ayers Rock ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Australiens und zugleich ein UNESCO Weltnatur- und Weltkulturerbe.


Great Barrier Reef

Auch das längste Korallenriff der Welt, vielleicht die beeindruckendeste aller Sehenswürdigkeiten in Australien, zählt zu den UNESCO Weltnaturerben. Das aus fast 3000 Riffen und 1000 Inseln bestehende Great Barrier Reef gilt mit seiner atemberaubenden Unterwasserwelt als einer der schönsten Orte der Welt. Eine überwältigende Vielfalt an Formen, Farben und Tierarten eröffnet sich dem Besucher. Selbst Forscher entdecken hier immer wieder neue Lebensformen, von denen die meisten einzigartig auf der Welt sind. Faszinierend und von großer Schönheit ist die Unterwasserwelt des Great Barrier Reef, mit ihren unzähligen bekannten und weniger bekannten Bewohnern: Schildkröten, Wale, und Haie leben in den Gewässern des Riffs, während viele exotische Vogelarten die umliegenden Inseln des Great Barrier Reef bevölkern. Ein Bootsausflug auf dem Riff – mit einem Halb-U-Boot oder den Glasbodenbooten – aber auch das Schnorcheln oder Tauchen sowie der Hubschrauberflug über das Riff, zeigen die Schönheit und Einzigartigkeit dieses Unterwasserparadieses. Der Besuch des Riffs, das zu den heutigen sieben Weltwundern der Natur zählt, gehört auf der Reise durch “Down Under” in das Reiseprogramm. Das Great Barrier Reef ist mit Netzen vor Haien und anderen Raubfischen geschützt.

Das Opera House und die Harbour Bridge

Vielleicht die schönste der australischen Metropolen ist Sydney, das für seinen entspannten Lifestyle bekannt ist. Die im Südosten des Landes gelegene Stadt am Meer ist der schönste Rahmen für gleich mehrere Sehenswürdigkeiten in Australien. Das “Sydney Opera House” ist mit seinem eindrucksvollen Dach zum weltbekannten Wahrzeichen der Stadt geworden. Das Opernhaus, mit dem besonders geformten Dach, das aus über einer Millionen weißer Keramikfliesen gefertigt ist und an voll gesetzte Segel im Wind erinnert, bietet Raum für mehr als 5.500 Sitzplätze, dazu fünf Hallen für Schauspiel, Opern und Konzerte. Jährlich 2.500 Veranstaltungen mit vier Millionen Besuchern machen Sydney zu einem der größten Kulturzentren der Welt.

Auch die “Sydney Harbour Bridge” zählt zu den bekanntesten und besonders häufig fotografierten Sehenswürdigkeiten in Australien. Die über einen Kilometer lange Brücke ist in der Nacht perfekt beleuchtet und wird zu einem beinahe magischen Blickpunkt in der Stadt. Der “Bondi Beach”, einer der berühmtesten Surfspots der Welt, gehört ebenfalls zu Sydney. Mit sieben Kilometern Länge liegt der Bondi Beach östlich des Stadtzentrums und ist die am dritthäufigsten besuchte Sehenswürdigkeit von Sydney. Der als nationales Denkmal gewürdigten Strand ist auch das Ziel des jährlich stattfindenden City-to-Surf-Laufes, der in der Innenstadt von Sydney startet.

Kakadu Nationalpark

Der im Norden des Landes gelegene Kakadu Nationalpark zählt ebenfalls zu den besonders attraktiven Sehenswürdigkeiten Australiens, die bei einem Besuch unbedingt auf dem Programm stehen sollten. Ungefähr 170 Kilometer östlich von Darwin, der Hauptstadt des “Northern Territory”, gelegen, zeigen sich im Kakadu Nationalpark nicht nur die verschiedensten Papageienarten, sondern auch eine vielfältige Flora und Fauna. Das Weltnatur- und Weltkulturerbe der UNESCO umfasst auf 20.000 Quadratkilometern zahlreiche Hochplateaus aus Sandstein, ausgedehnte Wälder und Feuchtbiotope sowie den fast 270 Kilometer langen South Alligator River. Regen- und Mangrovenwälder, Teebäume, Sumpfgebiete und viele Wasserfälle machen den Kakadu-Nationalpark zu einem ganz besonderen Erlebnis für die Sinne. Während der Regenzeit in den ersten vier Monaten des Jahres sind die Zufahrtswege zum Park nur sehr eingeschränkt passierbar. In der Trockenzeit kann der Großteil des Parks jedoch mit dem Auto bereist werden, wobei sich die ganze Farbenpracht und Schönheit des Kakadu Nationalparks erschließen lässt. Auch die Jim Jim und Twin Falls im östlichen Teil des Nationalparks können in der Trockenzeit mit einem Allradfahrzeug erreicht werden. Alleine der Besuch der atemberaubend schönen Wasserfälle und das Beobachten der Krokodile machen die Reise in den Kakadu Nationalpark zum exotischen Abenteuer. Die schönsten und ältesten Felsmalereien der Welt sind im Kakadu Nationalpark zu bestaunen. Die Felsenmalerein der Ureinwohner finden sich noch immer auf den Felsen, Höhleneingänge und Felsüberhängen und zählen zu den vielbestaunten Sehenswürdigkeiten in Australien.

Zwölf Apostel

Neun aus dem Meer aufragende Felsformationen bilden die “Twelve Apostles”. Die zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Australien zählende Erscheinung im Meer, zwischen zwischen den Städten Princetown und Port Campbell, ist Teil des Nationalparks Port Campell. Wind, Wetter und Wellen haben diese imposante Felsformation in vielen Millionen von Jahren aus einem ursprünglich zusammenhängenden Felsen geformt. Die heutigen Felstürme mit ihren unterschiedlichen Höhen und Durchmessern gehören zu den meist fotografierten Sehenswürdigkeiten in Australien. Der Nationalpark Port-Campbell liegt an der beliebten “Great Ocean Road”, an der eine ganze Reihe von Felsformationen zu besichtigen ist. Bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang leuchten die markanten Apostel in der Brandung des Ozeans. Der beinahe mystische Anblick der Apostel in der rauhen See wird zum unvergesslichen Erlebnis.

Snowy Mountains

Die schneebedeckten Berggipfel im Südosten des Landes stehen für die Kontraste der Sehenswürdigkeiten in Australien. Wüsten und Steppen, High-Tech Städte – dazu Regenwälder und Skilaufen – das ist Australien. Die Ski- und Snowboardsaison in den “Snowy Mountains” beginnt im Juni und dauert bis Oktober. Aber auch außerhalb der Wintersportzeiten sind die Berge im Südosten des Landes einen Besuch wert. Bergwanderungen und Fahrradtouren mit dem Mountainbike sind ideal, um die Landschaft und die einzigarten Pflanzenarten der Umgebung zu bestaunen. Die “Yarrangobilly Caves” mit ihren Millionen Jahren alten Kalksteingebilde sind beliebte Ausflugsziele, in denen nicht nur die Herzen der Höhlenforscher höherschlagen. Der Mount Kosciuszko mit seinen mehr als 2000 Metern Höhe kann vollständig erwandert werden und belohnt mit einer unvergessliche Aussicht über “Down Under”. Die zahlreichen Flüsse und Seen in der Umgebung lassen sich auch auf Rafting- und Bootstouren erkunden. Angeln oder ein Bad in den Thermalquellen sowie idyllische und malerische Kleinstädte runden den gelungenen Ausflug in die Snowy Mountains ab.

Fraser Island

Die größte Sandinsel der Welt, das Fraser Island, wird von den Ureinwohnern des australischen Kontinents als Paradies bezeichnet. Traumhafte weiße Sandstrände und klare Südwasserseen finden sich auf der vom blauen Meer umgebenen Insel. Eine artenreiche Tierwelt und seine üppige Pflanzenvegetation machen Fraser Island zu einem der idyllischsten Orte der Welt. Da auf der sandigen Insel keine befestigten Wege angelegt sind, kann Fraser Island nur mit Allradfahrzeugen befahren werden. Auf organisierten Bustouren oder mit dem gemieteten Allrad-Jeep lässt sich Fraser Island von seinen Besuchern erkunden. Die Sandstrecken sind eine Herausforderung und ein einzigartiges wie spektakuläres Abenteuer für geübte und ungeübte Fahrer. Im Ozean um Fraser Island kann leider nicht gebadet werden, denn Raubfische und Unterwasserströmungen, machen die Küste der Trauminsel unsicher. Doch viele Süßwasserseen im Inneren der Insel sind beliebte Badeplätze, die umrahmt von der üppigen Vegetation, mit ihrem ganz besonderen und natürlichen Südsee Charme überzeugen. Um auch die Nacht auf einer der ursprünglichsten und sandigsten Sehenswürdigkeiten in Australien verbringen zu können, ist eine besondere Genehmigung erforderlich; übernachtet wird dann im Fahrzeug oder im Zelt.

Great Ocean Road

Wer auf eigene Faust Australien erkundet, der wird an der südlichen Küste Australiens die über 240 Kilomeer lange Great Ocean Raoad befahren. Die Great Ocean Road führt durch atemberaubende Landschaften und vorbei an vielen der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Autralien. Der “Great Otway Nationalpark” sowie der “Port Campbell Nationalpark” liegen auf der Strecke. Regenwälder, Wasserfälle und einsame Strände finden sich entlang der Great Ocean Road. Die Sonnenauf- und Sonnenuntergänge entlang der Ocean Road gehören zu den spektakulärsten des australischen Kontinents.