Wer?
Naja also ich heiße Marvin Fuchs (kurz Vin) und bin jetzt 20 Jahre alt. Ich war auf dem Gymnasium und bin 1,82m groß. Ich glaube mehr muss ich von meinem Aussehen nicht beschreiben… ihr werdet ja noch einige Bilder von mir hier über die nächste Zeit sehen… für alle die mich nicht kennen: Das Bild auf der Website bin ich.
Ich bin auf die Zinzendorfschule in Königsfeld (im Schwarzwald, Baden-Württemberg) gegangen und war glaube ich schon immer einer, der für seine Noten nicht so wirklich lernen musste. Da hatte ich wohl einfach Glück. Folglich hatte ich viel mehr Freizeit und habe viel Sport (Geräteturnen) getrieben und mein Leben andersweitig genossen…
Viele meiner Freunde oder Schulkameraden haben schon ewig gewusst, was sie studieren wollen, aber bei mir ist das einfach anders. -Ich wusste nie genau, was aus mir werden sollte. Es gibt einfach zu viele verschiedene Studiengänge um sich sowas innerhalb von einem oder zwei Monaten zu überlegen. Ich möchte so eine endgültige Entscheidung einfach nicht so schnell treffen. Also hab ich mich entschieden nach Australien zu gehen um mich dort in Ruhe damit zu befassen.
Ich war schon an wirklich vielen Orten auf der Welt: Sei es auf den Balearen, auf Lanzarote und Fuerteventura (Kanarische Inseln im Atlantik), auf Kuba, in Venezuela und natürlich quer durch Europa, wobei ich Kroatien noch hervorheben möchte, denn dort war es auch unglaublich schön.
Aber worauf ich hinaus wollte is, dass ich noch niemals auf der Südhalbkugel war und vor allem auch nicht am anderen Ende der Welt von Deutschland aus gesehen. Ich glaube so weit entfernt von allem Heimischen wird eine ganz neue Erfahrung für mich sein und ebenso für 6-8 Monate durch diesen Kontinent zu reisen und zu arbeiten.
Nach nun guten 3 Monaten in Australien kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass sich meine Sichtweise der Dinge auf jeden Fall verändert hat. Als Backpacker lernt man erst so richtig den alltäglichen Luxus im trauten Heim zu schätzen und ebenso die vielen kleinen Selbstverständlichkeiten, die einem im wohl behüteten Heim einfach nicht auffallen.
Etwas ganz anderes lernt man hier auch zum ersten Mal: Eine Art Existenzangst, die man normalerweise in der Schulzeit nicht kennenlernt.
Man ist das erste Mal auf sich selbst gestellt und sollte auch für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen, was sich in den ersten Wochen als eine totale Umstellung und einen Kulturschock herausstellt, der die meisten Backpacker ziemlich stark trifft.




