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| Dez 09 |
Gagaju Bushcamp, Kanutour in NoosaDas Gagaju Bushcamp im Hinterland von Noosa ist an sich ein Campingplatz mitten in einem Nationalpark. Mit dem Bus fährt man von Noosa ungefähr 15 Minuten direkt in den Busch. Die Kanutour ist aufgeteilt auf zwei Etappen. Die erste Etappe besteht aus der Einweisung, einer Nacht in den „Schlafsäälen, die ehrlich gesagt nur große Zelte sind mit aus Holz bestehenden „Doppelbetten“ und der am nächsten Tag folgenden Kanutour. Hier paddelt man ohne Begleitung den Noosa River hinunter bis zu einem großen See namens Lake Cooroibah, an dem man dann die Kanus zurück lässt und für mehrere Stunden den wunderschönen und einsamen Strand genießen kann, der ungefähr eine halbe Stunde zu Fuß von dem See entfernt liegt. Mittags um 3 Uhr paddelt man dann über den See und gegen die Strömung zurück zum Gagaju Bushcamp, wo man dann die Zelte aufbauen muss, in denen man die Nacht verbringt. Sämtliches Gepäck kann man den ganzen Trip lang im Gepäckraum des Camps aufbewahren und nach Bedarf auch einige Dinge daraus entnehmen. Die nächste Etappe besteht aus einer längeren Kanutour den Noosa River hinauf bis zu einem großen See, namens Lake Cootharaba an dessen Ende man dann sein Nachtlager auf dem Boreen Campingplatz aufschlagen muss. Auf dem Weg dorthin paddelt man noch in einen anderen Flusslauf hinein, an dessen Ufer sich ein großer Baum befindet, den man einfach hoch klettern kann und von dort aus in den tiefen Fluss springen kann. An dem neuen Campingplatz angekommen, baut man seine Zelte auf, die man natürlich von dem Camp gestellt bekommt und kann endlich in die warmen und sauberen Duschen gehen, die es dort am See gibt. Der ganze Campingplatz dort ist wesentlich aufgeräumter, sauberer und geepflegter und bietet richtige saubere Duschen und WC’s, kostenlose BBQ Grillstellen und vieles mehr. Ungefähr 5 Minuten von dem Campingplatz entfernt gibt es den zweit ältesten Pub Queenslands und ich muss sagen, dass es dort wirklich ein paar lustige aber auch komische Personen gibt, vor allem wenn man freitags dort einkehrt, da an diesem Tag die meisten Einwohner, des Umlandes dort versammelt sind. Der letzte Teil der zweiten und letzten Etappe ist die Fahrt mit dem Kanu zurück zum Gagaju Buschcamp, wo man dann um 12 Uhr mittags wieder nach Noosa und in die Zivilisation gefahren wird. An der Greyhound Bushaltestation wurde man direkt abgeholt und dann zuerst zu einem großen Einkaufszentrum gefahren, da man für den drei Tage Kanu Trip selber für Verpflegung und Alkohol sorgen musste. Danach ging es auf direktem Weg los in Richtung Wildnis. Als ich im Camp angekommen bin durfte ich gleich nach ein paar Minuten mit dem Chef auf seinem Boot nach Noosa Heads fahren, wo ich auch gleich erfahren habe, wo wir am nächsten Tag mit dem Kanu hinfahren werden. Auf dem Weg durch Noosa und zurück habe ich einiges über die Stadt und das Umland erfahren und ich konnte in Erfahrung bringen, dass ungefähr 20 Kilometer entfernt die älteste Sanddüne ganz Queenslands zu finden ist und man diese auf dem Weg zu unserem zweiten Zeltlager erblicken kann. Wichtig zu erwähnen ist noch, dass es auf dem Gagaju Campingplatz nur ein Plumsklo gibt, das wirklich nicht besonders einladend aussieht. Die Duschen sind kalt und sehen aus wie vor ungefähr 40 Jahren und die Unterkünfte sind nun wirklich extrem wenn man das so sagen darf. Doch ich denke die Bilder weiter oben sprechen da dann doch für sich selbst. Zu unserer Beunruhigung hat es ein Kanu aus der vorigen Gruppe nicht geschafft wieder zum Camp zurück zu kommen und den ganzen Tag lang wurde dann nach ihnen gesucht, doch niemand hat sie entdeckt. Der Wind hat sie auf dem See Cooroibah so stark abgetrieben, dass es für sie nicht möglich war zurück zum Bushcamp zu kommen. Abends als es schon dunkel war hat man sie dann endlich in das Camp zurück gebracht. Ihr Kanu ist mitten im See gesunken und sie konnten es nicht mit eigener Kraft wieder herausholen. Man muss allerdings dazu sagen, dass er See nur zwischen einem halben und einem ganzen Meter tief ist und in dem Kanu nur Mädchen waren. Am nächsten Tag ging es dann für uns los mit vier Kanus und insgesamt 12 Mann und wir hatten einen wunder schönen Tag am Strand nach einem mehr oder weniger anstrengenden Kanutrip. Auf dem Weg zum Strand haben wir dann noch ein paar halb wilde Kangaroos gesehen, die zwar frei herumgelaufen sind, aber sich teils auf dem Gelände eines Hotels befunden haben. Der Weg zurück am Ende des Tages war auch nicht besonders schwierig und jeder ist mit frohen Gemüt abends im Zelt schlafen gegangen, Dort angekommen haben wir erst einmal verstanden, warum jede Gruppe dort hin fährt… Der Baum war über 9 Meter hoch und es gab so etwas wie eine Leiter, die auf den Baum hinauf geführt hat. An einem Ast war noch ein Seil befestigt, an dem man sich wie im Dschungel ins Wasser schwingen konnte. Ich konnte es ir natürlich nicht nehmen lassen von der Spitze einen Rückwärtssalto zu machen und das natürlich für mein Youtubevideo “Backflips around Australia” zu filmen, das bis jetzt immer noch in Arbeit ist und in den nächsten Monaten erscheinen wird. Am Abend ging es dann in den zweitältesten Pub Queenslands, es wurde gekocht und unser eigenes Opossum fotografiert und gestreichelt, das zu unserem zeltlager gekommen ist und sich etwas von unserem Toastbrot klauen wollte Die Fahrt am nächsten Morgen zurück zum Camp war im Vergleich zum Vortag das reinste Vergnügen. Im Camp angekommen hatte man dann noch über zwei Stunden Zeit um sich zu regenerieren, eventuell zu duschen und ein Hostel zu buchen oder direkt einen Greyhound Bus weiter nach Brisbane. Alles in allem war der Kanu Trip ein voller Erfolg und hat riesigen Spaß gemacht auch wenn das Bushcamp an sich doch eher etwas komisch war und nun wirklich keinen Komfort geleistet hat. Man muss aber auch sagen, dass der gesamte Kanutrip nicht mehr als 80 AUD gekostet hat plus Nebenkosten, wie Verpflegung und Alkohol und man dafür die unberührte Natur Australiens in “vollen Zügen” genießen konnte… Doch die Gruppe war wieder einmal spitzen mäßig und der Zusammenhalt wurde durch das Kanu fahren doch extrem gefördert. Insgesamt habe ich einige neue Tiere gesehen, wie zum Beispiel junge Eulen, die über unseren Zelten geschlafen haben und Frischwasserschlangen in der Küche. Die Buschtruthähne sieht man überall auf dem Weg die Ostküste herunter und ich habe schon längst vergessen, dass diese Tiere für Europäer interessant sein könnten… Der zweite Campingplatz am See war wirklich schön und es gab dort nichts weiteres auszusetzen. Das finde ich nun wirklich viel zu leichtsinnig, vor allem wenn man bedenkt, was einem Kanu im vorigen Team passiert ist. Wer weitere ausführliche Informationen über Australien bzw. Neuseeland sucht, der kann einfach hier mal hereinschauen… 8 Kommentare zu “Gagaju Bushcamp, Kanutour in Noosa”Bitte schreibe mir einen Kommentar! |
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Wie fühlt sich ein Opossum an? Will auch eins streicheln.
*lol* – das Opossum ist ja der Oberburner!
… saugeiles Bild!
Hi Marvin,
toller Bericht, hast ja wieder ganz schön in die Tastatur gehauen.
Yep, das Opossum ist echt der Hit! Hast das Foto mit einer neuen
o. noch mit der ‘alten’ Kamera geknippst?
‘Oooch ist das süüüß’, meinten diesmal nicht die Kleinen, (die haben
es sicher noch gar nicht gesehen) sondern spontan ich, als ich es sah.
Hihi, einfach ein bäriger Schnuffel…u. obendrein noch so zutraulich.
Ey Backflipper, bin gespannt auf dein youtube Video…
Liebes Grüßle
Olli
Servus zusammen,
Also ein Opossum fühlt sich so an wie ein Koala würde ich sagen )


Einfach ziemlich weich und man kann darunter die Rippen spüren wenn man eines streichelt.
Ich fand das Opossum auch wirklich cool. das war wild und ist nachts zu uns auf den Campingplatz gekommen, da es das Toastbrot gerochen hat.
Damit haben wir es dann angelockt und es hat sich streichln lassen.
Also alles Bilder seit Rockhampton sind mit der neuen Kamera also mit der die eigentlich schlecht sein sollte, aber sie ist doch ok und ab und zu macht sie auch solche coolen Bilder
Liebe Grüße aus Surfers Paradise,
Marvin
Apropos “Opossum” … schaut mal alle auf den Spass-Guru:
http://www.spass-guru.de/2008/12/11/oboxum.html
Hehe, australian Street Fighter. So sehen die süßen Nager also aus,
wenn sie von den Backpackern anstatt Toast mit Goon gedopt werden..?!
Sitze gerade im Bus nach Byron Bay und meine Laptopbaterie gibt bald den Geist auf
Der Artikel über den Australia Zoo ist fertig und muss nur noch online gestellt werden. Das kann allerdings noch ein paar Stunden dauern
Liebe Grüße,
Crocodile Vindy
*lol* … “Crocodile Vindy” …