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| Dez 02 |
Fraser Island, QueenslandDer Trip nach Fraser Island über drei Tage und zwei Nächte war wirklich einer der Besten, die man an der Ostküste machen kann. Die Landschaft war atemberaubend, das Jeep fahren war bombastisch und die Stimmung war auf dem Höhepunkt. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und ist ebenso bekannt für seine einzigartige Seelandschaft im Inneren der Insel, sowie für das berühmte Schiffswrack am östlichen Teil des unendlich langen Strandes. Auf dieser berühmten Sandinsel gibt es ebenso die größte Dichte von Dingos in ganz Australien, wobei man sich unter Dingos wirklich wilde Wölfe vorstellen sollte und keine lieben Hunde. Auf der ganzen Insel wird strengstens davor gewarnt Nahrungsmittel unbewacht herumliegen zu lassen oder seine Kinder alleine herumlaufen zu lassen, da dies die Dingos anlocken kann. Tagsüber sieht man fast keinen Dingos außer man hat extremes Glück oder man hat einfach zu viel zu Essen bei sich… Am Tag vor der eigentlichen Tour musste jeder erst einmal eine Stunde lang sich die Sicherheitsvorschriften auf der Insel anhören und was man alles zu beachten hat. Danach wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt und auf die jeweiligen Jeeps aufgeteilt. Jede Gruppe musste dann für die nächsten drei Tage einkaufen gehen und entscheiden, was überhaupt gegessen werden sollte. Am nächsten Morgen ging es um 8.30 Uhr endlich los… Insgesamt zwei Jeeps mit jeweils 10 Personen an Bord und dem sämtlichen Gepäck auf dem Dach. Auf dem Weg zur Fähre nach Fraser Island ist der anderen Gruppe schon die Hälfte des Gepäcks vom Dach geflogen, da diese ihr Hab und Gut nicht gut genug befestigt hatten. Die Straße war folglich gepflastert mit Isomatten Schlafsäcken und Rucksäcken. Nach dieser kurzen Verzögerung ging es dann direkt zur Fähre über den Strand. Von dort an gab es den gesamten Trip lang keinen Asphalt mehr unter den Reifen sondern nur noch weichen oder nassen Sand und manchmal etwas herumliegendes Holz oder Stein. Auf der Fähre angekommen haben wir auf der Fahrt nach Fraser Island wilde Delfine gesehen, die sogar mehr als einen Meter aus dem Wasser heraus gesprungen sind. Das war der beste Start für eine solche Tour und jeder war sofort in einer super Stimmung. Auf Fraser Island angekommen ging es dann auf einen Weg ins Inland, da man die Unterseite der Insel nicht auf dem Strand umfahren durfte. Das hieß eine Stunde steiniger Schotterweg und etliche Schlaglöcher zwischen uns und dem endlosen Strand. Am Strand ging es dann Ewigkeiten in Richtung Norden zu dem berühmten Schiffswrack von Fraser Island. Dort angekommen wurden viele Fotos geschossen und jeder hat sich etwas ausruhen können von der nicht immer bequemen Fahrt. Zurück am Wagen ist uns dann aufgefallen, dass einer unserer Reifen Luft verliert und wir haben beschlossen auf direktem Weg zum nächsten Resort zu fahren um dort auf Stein den Reifen zu wechseln und nicht in dem weichen Sand am Strand.Nach dem ersten Schreck und dem Reifenwechseln ging es dann direkt zu einem der vielen Seen im Landesinneren. Das war eine willkommene Abwechslung und jeder ist mit Freuden ins Wasser gesprungen. Abends um 5.30 Uhr waren wir dann an dem Campingplatz, wo wir dann unsere Zelte aufgeschlagen haben. Nachdem alles aufgebaut war wurde dann gemeinsam gekocht und getrunken… Nach einem zu kurzen Schlaf ging dann am nächsten Tag früh weiter nach Lake McKenzie, einem der schönsten Seen in Fraser Island. Früh morgens konnten wir dort erst einmal aufwachen und den Kater mit frischem, kalten, klarem Wasser weg spülen. Nach dieser Erfrischung wurde dann noch einmal gemütlich gebruncht mit gebratenem Speck, Eiern, Toast und alles was ein englisches Frühstück so zu bieten hat. Nach einem ausführlichen Mahl ging es dann weiter zum nächsten See, der noch schöner war, da man über 50 Meter ins Wasser laufen konnte und trotzdem nur bis zum Bauch im Wasser stand. Doch Gott sei Dank ist unser Fahrer ein ehemaliger LKW-Fahrer gewesen, der über 20 Jahre Berufserfahrung hatte und uns ohne einmal stecken zu bleiben zu jedem doch so unmöglichen Ort gefahren hat. Man kann gar nicht in Worte fassen, wie wunderschön die Natur auf Fraser Island eigentlich ist und selbst Fotos können nur einen Bruchteil dieser faszinierenden Welt wiedergeben. Nach der nächsten nicht allzu langen Nacht musste dann jeder um 6 Uhr aufstehen um die Zelte abzubauen, zu frühstücken und alles Gepäck wieder auf den Jeep zu laden. Daraufhin ging es dann noch einmal zu Lake McKenzie, der dieses Mal so gut wie ausgestorben war und nur ein paar riesige Leguane am Strand entlang gelaufen sind. Das waren die ersten Waran ähnlichen Reptilien, die ich in meinem Leben gesehen habe und ich muss sagen, dass sie wirklich beeindruckend sind. Nach ein paar Stunden ging es dann zur Central Station auf Fraser Island um ein letztes Mal unser Geschirr abzuwaschen und noch einmal ein zweites Frühstück, oder auch Brunch genannt zu sich zu nehmen. Hier wurde mir auch von einem Ranger erzählt, dass es überall auf Fraser Island Funnelweb-Spiders gibt und hat mir auch direkt eines der Löcher gezeigt, in denen sie sich normalerweise verstecken. Von dort aus ging es dann wieder zum Strand und in Richtung Fähre, da man um 3 Uhr mittags schon wieder auf der Fähre sein musste. Dort angekommen hatte eigentlich niemand mehr Lust zurück zu fahren, denn die Zeit auf Fraser Island war einfach zu schön und niemand wollte sich wirklich von der Insel verabschieden. Zurück am Festland musste dann noch überprüft werden, ob wir den Jeep nicht allzu sehr beschädigt haben und dann ging es auch schon wieder zurück ins Frasers on Rainbow Beach Backpackers, wo wir uns dann schon wieder von einigen der Gruppe verabschieden mussten. Alles in allem war der Trip nach Fraser eine unvergessliche Erfahrung und hat wirklich jedem gefallen. Die Landschaft war unglaublich und nahezu unwirklich, die Gruppe war einfach genial gelaunt und es gab niemanden, der nicht mit gefeiert hat oder keinen Spaß auf der Tour hatte. Ich persönlich kann einfach nur jedem empfehlen nach Fraser Island zu gehen und selbst die wunderschöne Landschaft zu genießen. Wer sich denkt er hat so etwas schon einmal in seinem Leben gesehen, de 12 Kommentare zu “Fraser Island, Queensland”Bitte schreibe mir einen Kommentar! |
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Hallo Marvin
Ich verfolge deinen Blog nun schon seit einiger Zeit und muss sagen, dass ich schwer beeindruckt bin. Nicht nur von Australien, sondern auch von deinen Berichten an sich.
Ich möchte nächstes Jahr ebenfalls für ein halbes Jahr nach Australien reisen. Habe aber nicht viel Geld zur Verfügung, weshalb ich auch gerne arbeiten würde. Wie ich gesehen habe, hast du dies auch so gemacht. Nun meine Frage, wieviel Geld hast du “mitgenommen”? Hast du keine Probleme mit Arbeitsbeschaffung und weisst du ob es für Schweizer auch kein Problem ist Arbeit zu finden?
Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Gruss
Phil
Goil! Leguan am Strand … da kommt Karibik-Feeling auf!
… sag mal: ist der Lake McKenzie wirklich ein See? Oder fließt da Meerwasser rein??? Das sieht doch ziemlich maritim aus …
Mit so nem Truck haben wir doch auch Fuerte unsicher gemacht, oder? Ich seh ihn leider nicht von vorne – dann wär ich mir sicher! …
Hi Phil,
Also erst einmal ist es soweit ich weiß für Schweizer nicht möglich ein Working Visa zu bekommen… tut mir Leid. Aber ich habe schon sehr viele Schweizer getroffen, die einfach nur durch Australien reisen und nicht arbeiten.
Von der auszralischen Regierung ist vorgeschrieben, dass man wenn man länger in Australien bleibt mindestens 5000 AUD zur Verfühung haben sollte, was von den meisten Backpackern allerdings nicht eingehalten wird.
Doch für einen Schweizer würde ich dies schon empfehlen, da es euch wie gesagt nicht erlaubt ist in Australien zu arbeiten. Du musst also schon etwas Geld Zuhause verdienen. Die meisten Schweizer, die ich getroffen habe sind höchstens für 3 Monate in Australien unterwegs und gehen dann oft noch nach Thailand, da es dort sehr billig ist zu reisen und zu leben.
Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen und du bist nicht zu abgeschreckt von Australien
Liebe Grüße aus dem Bus in den Noosa Nationalpark,
Marvin
Also Lake McKenzie ist ein reiner Süßwassersee gensuso wie alle anderen Seen auf Fraser Island. Das ist wirklich angenehmn nicht immer eine Salzkruste auf der Haut zu haben, nachdem man Baden war…
Es ist wirklich unglaublich schön auf Fraser.
Also wenn so der Bodensee aussehen würde, dann würde ich öfters dort meine Zeit verbringen.
Also der Truck sieht ziemlich ähnlich aus, wie der aus Fuerteventura, doch hier mussten 10 Personen Platz darin finden und nicht nur 7
, wie in Fuerte…
Die Sitze waren alle seitlich angebracht, damit man zu viert auf einer Seite sitzen kann und zu viert auf der anderen. Dann gab es noch Platz für drei Personen im vorderen Teil …
Aber das das 4×4 Alradsystem war das Gleiche, denn man musste ebenso wie in Fuerte dieses an den Frontreifen einstellen.
Liebe Grüße aus dem Bus zum Noosa Nationalpark,
Down Thunder Vin
Vin, die Hippies auf dem Foto lassen darauf schließen, dass Du in den 60ern gelandet bist. Sorry, war kein normaler Bus – war ne Zeitmaschine!
Hi Marvin, klar das war auch meine erste Assoziation als ich den Bus gesehen
habe. Es war auf Fuerte ein Nissan Polaris mit 6 Zylinder und 180 Diesel PS.
Da durfte Manu zum ersten mal durch die Wüste düsen…..
Güsse nach down-under von up-over = donau
Hi Marvin,

?!? 

super Bilder, super Bericht über Fraser Island!!!
Yep, die Insel muß ja wirklich paradiesisch, der ultimative Hammer sein.
Kann mir sehr gut vorstellen, dass es schwer fiel, euch von der Insel zu verabschieden.
Habe zudem noch ein bissel weiter gegooggelt, u.a. von bis zu 240 m hohen
Dünen, von mehr als 200 kristallklaren Seen u. Bächen gelesen..und, und, u…
Ey Vin, ich will, wenn’s denn so weit sein soll, nich in den Himmel.., ich will auf Fraser Island!
U.a. las ich auch, dass sich die Goannas bei Gefahr auf die Hinterbeine stellen, bzw. zweibeinig die Flucht ergreifen… Frage mich gerade, ob diese Urviecher beim entdecken euer ‘Hippiebande’ dies auch taten
Wie groß, bzw. lang ist der Goanna eigentlich? Kann es auf dem Bild nich so
recht abschätzen, da diese Echsen wie ich erfuhr, ja bis zu 2 m lang werden können…
Nu, dass selbst Fotos wie du sagst, u. seien sie noch so gut, diese faszinierende Welt nur bedingt wiedergeben können ist schade,
stimmt absolut. Nichtsdestotrotz fängst du super ein, hammägeile Bilderserie!
Liebes Grüßle u. bis denne aus dem nicht so himmlischen,
dafür aber nasskalten Black Forest
Olli
LOL, und ich wollte eigenltlich fragen, ob alle Leute auf dem Foto in einen Truck mussten, dann hab ich allerdings gelesen, dass es 2 Gruppen gab, und jetzt muss ich feststellen, dass doch alle 10 in EINEM Truck saßen. Is ja fast wie ein Vieh-Transport
Aber eine Sache lässt mir und meinem biologischen Wissen über die Tierwelt keine Ruhe: Goanna muss irgendwie eine Umschreibung von Iguana, allgemein lateinisch für Leguan bzw. Exe entstammen. Das auf dem Bild is allerdings tatsächlich ein Waran, ich denke ein Buntwaran, bin mir aber nicht sicher und jetzt pass auf, lateinischer Name dieser Gattung: “Goanna Varianus varius” So, ich fühl mich jetz ein bissel und geh ne Runde studieren
Gruß Azke
Viele Grüße aus dem sonnigen Donaueschingen,ächz,schwitz, 28 Grad im Schatten
stöhn,bibber.Langweilig kanns Dir ja dort nicht werden.Gute Zeit,scheene Wiinäächteee und Happy New York, und Tschüss Flieger Harry
Servus zusammen,
Also Fraser war wie schon gesagt wunderr schön und der Leguan, Waran oder Goanna war ungefähr 1,5 Meter land denke ich.

Das ist allerdings nur eine grobe Schätzung.
Ich habe in den letzten Tagen nicht schreiben können, da ich eifach keine Internetverbindung hatte. Sorry for that.
Jetzt bin ich in Brisbane und werde hier für 2 Tage bleiben.
Super internetverbindung und handyverbindung.. bin also wieder erreichbar.
Der Truck war wirklich etwas eng, auch wenns keine Zeitmaschine war. 10 Personen in so einen Truck zu packen mit sämtlichem Gepäck ist schon echt Tetrisarbeit…
Liebe Grüße aus Brisbane, der größten Stadt Qeenslands,
Down Under Vin
Danke noch für die Grüße Harry,
Freut mich dass du mein Blog auch verfolgst
Langweilig wird es mir hier wirklich bestimmt nicht … dazu habe ich einfach immer viel zu viel zu tun.
Cya Mate,
Marvin