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| Apr 10 |
Boomerang Tour, Von Adelaide nach Alice SpringsNach meinem sechswöchigen Aufenthalt in Adelaide bin ich schließlich wieder aufgebrochen und habe die letzte Etappe meiner Reise durch Australien angetreten. Für 199 AUD bin ich folglich mit dem Tourbus in Richtung Alice Springs gestartet. Die Tour an sich bestand natürlich zum größten Teil aus der Fahrt – insgesamt 1639 Kilometer, die wir in 2 Tagen gefahren sind und nicht wie mit einem Greyhound in einem Tag gefahren werden muss. Auf dem Weg nach Coober Pedy, der wohl bekanntesten Minenstadt Australiens, gab es dann schon ein gutes Mittagessen mit Schinken-Käse Sandwiches und Salat – nichts wirklich Schweres, da man ja noch eine lange Fahrt vor sich hat … aber in Australien wird sowieso mittags wenig gegessen und dafür abends umso mehr. Der nächste Halt nach dem Mittagessen war an einem großen Salzsee, der sich mitten im Nirgendwo über hunderte Kilometer lang in alle Richtungen ausgebreitet hat. Die Strecke von Adelaide nach Coober Pedy war ungefähr so vielfältig wie ein leeres Blatt Papier und hat einem jetzt schon den geahnten Eindruck des Outbacks geliefert. Da war der zwar leblose und kahle Salzsee wie eine angenehme Abwechslung zu der ebenso kahlen und unwirklichen Landschaft entlang des Highways. Bis auf einige kurze Zwischenstopps, an denen man sich die Beine kurz vertreten konnte war der nächste große Halt an den Toren zur Opalstadt Coober Pedy. Hier am Highway thront das Markenzeichen der Stadt, eine Bergbaumaschine, die in Coober Pedy entwickelt wurde über dem Stadtschild. Das Schild mit der Warnung vor Minenschächten ist in Australien bzw. in South Australia schon nahezu zum Kultobjekt geworden und wird in den Shops als Aufkleber, Magnet und andere Souvenirs vertieben. Die Stadt Coober Pedy ist auf einem der reichsten Opalvorkommen gegründet, die man bis dato auf der Welt gefunden hat. Aus diesem Grund gibt es in der Stadt auch eigentlich niemand anderen als Minenarbeiter und Menschen, die von dem Minengeschäft profitieren … Eine weitere Besonderheit der Stadt ist die Beschaffenheit des Gesteins. Denn hier findet sich eine Art Gips, die sämtliches Gestein rund um die Stadt wie ein Beton zusammenhält. Die meisten Häuser in Coober Pedy sehen aus wie kleine Blechhütten oder einfach nur Türen im Gestein. Da es im Sommer bis zu 50° Celsius haben kann, lohnt es sich sein Eigenheim in den Berg zu bauen, in dem es immer eine konstante Temperatur von runden 21 ° hat. Somit konnten sich die Minenarbeiter die teuren Kosten für ein eigenes Haus sparen und mussten ihr Heim nur aus dem Berg heraus graben. Coober Pedy ist daher auch weltbekannt, da es eine der einzigen Städte ist, die zu einem Großteil unter der Erde liegt. Heutzutage ist das Graben im Stadtgebiet verboten, doch unter dem Begriff Renovierung versteht man hier sich noch ein paar neue Zimmer in den Stein zu „buddeln“ … und dabei vielleicht „zufällig“ auf eine Opalader zu stoßen. Mit unserer Tour haben wir abends in einer Pizzeria in der Stadt zu Abend gegessen und konnten daraufhin noch den Abend genießen und uns dann in unsere Unterkunft unter Tage zur Ruhe legen. Am nächsten Morgen wurde noch ein Museum in Coober Pedy besichtigt und dann ging es auch schon wieder los in Richtung Alice Springs. Auf der achtstündigen Fahrt von Coober Pedy nach Alice Springs ist uns nichts besonderes mehr begegnet außer ein paar Emus am Straßenrand, die sich mehr für das Gras als für uns interessiert haben. Auf den kurzen Stopps um die Beine zu vertreten kam man hin und wieder auch an wirklich kuriosen Tankstellen und Tankwarten vorbei, die schon aussahen, als ob sie über Jahre hinweg nichts anderes als das weite Nichts, was sie hier Outback nennen, gesehen hatten. Schlussendlich haben wir noch die Grenze in die Northern Territories passiert und sind nach einer langen aber nicht unangenehmen Tour durch das Outback in Alice Springs, der Wüstenstadt angekommen. 6 Kommentare zu “Boomerang Tour, Von Adelaide nach Alice Springs”Bitte schreibe mir einen Kommentar! |
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Also auf dem Gruppenfoto sieht man doch eindeutig wer der Coolste im ganzen Land ist, oder?
Cya
Stimmt.
Eindeutig der Kerl unten ganz rechts. Der Hut is einfach einsame spitze!
Hmm… Könnte ein Art Fetisch sein, aber ich will nicht falsch spekulieren
*lol* … “Achtung Loch!” …
greetz from Berlin
Bin gut heute morgen angekommen.
Hab allerdings noch nichts erledigt als zu duschen und zu schlafen … War ein anstrengender Flug von Broome nach Sydney über Perth.
Cya