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| Apr 12 |
Ayers Rock und vieles mehr; Adventure Tours Australia, Outback-TourNachdem es mich ins Herz des Australischen Kontinents verschlagen hat, war es natürlich unabdingbar das Markenzeichen Australiens, den Fels im Nirgendwo, den Ayers Rock mit eigenen Augen zu betrachten. Somit habe ich mich schon in Adelaide entschlossen eine Tour zum Uluru (Ayers Rock), wie ihn die Aboridgenes nennen, zu unternehmen. Eine dreitägige Tour durch die bizarren Landschaften in Mitten der größten Insel der Welt: Am ersten Tag stand eine 6 stündige Fahrt zum Uluru und ein Besuch der Olgas (Kata Tutja), einem Sandstein-Massiv bevor und anschließend sollten wir „The Rock“ beim Sonnenuntergang von unserem Camp am Rande des Uluru Nationalparks betrachten. Die Fahrt war wie wir schon von der Fahrt nach Alice Springs kannten, ziemlich langweilig und man hat sich so gut wie möglich mit anderen Dingen beschäftigt … – Schlafen, zeichnen, reden und was einem noch so einfällt … Nach einem kurzen Mittagessen an dem Campingplatz, ist unsere Tour zu den Olgas, oder Kata Tutja, wie sie bei den Aboridgenes nennen, aufgebrochen und wir konnten aufgrund der Hitze nur eine kurze Wanderung bis zum ersten Lookout unternehmen, da die Leitung des Nationalparks ab 38 Grad Celsius die längeren Walks um diese besonderen Felsen schließen lässt. Mein erster Eindruck war: „Wow, ich dachte der Ayers Rock ist der einzige große Berg in der Wüste … Doch die Olgas überragen den Uluru mit 564 Metern und ragen wie riesige Inseln in einem Meer von nichts aus dem flachen Boden des Outbacks hervor. Von diesen Bergen aus kann man sogar den Ayers Rock sehen, der am Horizont gar nicht einmal so weit entfernt steht … Hier bei Kata Tutja konnten wir auch zum ersten Mal erfahren, was es heißt im Outback unterwegs zu sein – Wer ohne Fliegennetz über dem Kopf entlang marschiert ist, konnte sich vor lauter Fliegen nicht mehr retten und hat sich mehr damit beschäftigt die Fliegen aus dem Gesicht zu schlagen, als die unglaubliche Natur zu genießen. Nach unserem ersten beeindruckenden Erlebnis an den Olgas, gab es dann auch erst einmal Abendessen zurück im Camp und man konnte sich im Pool des Campingareals etwas von den Strapazen des Tages erholen. Nach dem füllenden Mahl sind wir dann zu einem Plattform gestiegen, von der man den Sonnenuntergang über den Olgas und den Uluru in feurigen Rot betrachten konnte. Leider war man etwas zu weit vom Uluru entfernt und es fiel schwer das Bild so wirklich mit der Kamera einzufangen. Die erste Nacht wurde in so genannten „Swags“ unter dem Sternenhimmel geschlafen. Dies sind eine Art großer Schlafsack, in denen eine Matratze liegt und die einen von dem Staub und Sand aber nicht vor irgendwelchen Tieren geschützt haben. Ich und noch ein paar Andere sind zuletzt Schlafen gegangen und konnten daher auch den ersten Besucher in unserem Camp betrachten! Ein Dingo hat sich an unser Camp herangeschlichen, ist zuerst zu dem tropfenden Wasserhahn gelaufen, hat sich mit einem „schlabbernden Geräusch“ voll getrunken und hat den Boden nach etwas zu Fressen abgesucht. In den Swags hat man sich da natürlich „sehr“ sicher gefühlt und die meisten weiblichen Besucher wollten zuerst nicht mehr schlafen gehen … Nach dieser Überraschung konnten wir den Sternenhimmel im Outback genießen, der wirklich alles übertrifft, was ich zuvor an Sternen gesehen habe. So prachtvoll und unglaublich viele Sterne sieht man wirklich nirgends sonst. Am nächsten Morgen mussten wir um kurz vor 5 aufstehen um rechtzeitig zum Sonnenaufgang an der Sonnenaufgangsplattform im Uluru-Nationalpark zu sein. Das war natürlich ziemlich anstrengend und jeder hat sich langsam aus dem zu kurzen Schlaf aufgemacht und schnell gefrühstückt. Dann fuhren wir mit unserem Tourbus zum Ayers Rock, haben den wirklich beeindruckenden Sonnenaufgang und die Veränderung der Farbe des Ulurus genossen und haben uns anschließend zum „Basewalk“, einer Rundwanderung am Fuße des großen roten Felsens aufgemacht. Unser Tourguide hat uns auf dem Weg einige Höhlenmalereien der Aboridgenes gezeigt und uns noch ein paar Traumzeit-Geschichten erzählt, wie der Uluru nach der Kulur der Eingeborenen entstanden ist. Nach runden 3 Stunden waren wir wieder am Ausgangspunkt angelangt und waren alle froh in das Aboridgene-Center des Nationalparks zu kommen, da man dort kalte Getränke und Eis zu Wucherpreisen, wie sie allerdings im Outback alltäglich sind, kaufen konnte … Nach dieser anstrengenden Tour ging es auf den Weg zum Kings Canyon, der einige hundert Kilometer vom Ayers Rock Nationalpark entfernt liegt. Spät abends sind wir an unserem zweiten Camp nahe des Canyons angekommen und haben noch einmal allesamt den Pool auf dem Campingplatz genossen. Nach einem guten Abendessen sind wir dann auch alle noch einmal zusammen gesessen und haben den Abend mit „etwas“ Wein und witzigen Spielen ausklingen lassen. Das Schlafen in den Swags waren wir ja schon gewohnt und dieses mal hat uns auch kein fremder Dingo bei unserem Schlaf gestört. Morgens um 4.45 Uhr begann für uns der nächste Tag da wir so früh wie möglich an dem Kings Canyon sein wollten, da die Wanderung durch die Täler und entlang der Klippen des Tals mehr als 3 Stunden benötigen würde. Am Canyon angekommen und die erste Etappe, den Herzschlag-Hügel, wie er hier übersetzt genannt wird, geschafft konnte ich meinen Augen kaum trauen und erstarrte für einige Minuten aufgrund des absolut genialen Blicks. Die roten Sandsteinformationen, die man hier auf der Wanderung betrachten konnte, waren einfach atemberaubend und dieser Teil der dreitägigen Tour war mit Abstand mein Favorit. Wir sind entlang der Klippen des Tals gelaufen und konnten immer wieder einen Blick hinunter erhaschen und die Palmen in mitten der Wüstenlandschaft erblicken. Etwas weiter auf dem Wanderweg sah die Landschaft aus als ob riesige Maulwürfe Hügel aus Steinen im gesamten Hinterland aufgeschüttet hätten – die Berge aus den Sandsteinplatten, die eher wie von Hand aufgeschichtet aussahen, waren einfach einerseits bizarr und andererseits unglaublich schön und haben der Landschaft etwas Unwirkliches verliehen. Hoffentlich können die Bilder mehr aussagen als ich über diese absolut beeindruckende Landschaft. Somit hat die Outback Tour für uns alle geendet, doch die Bilder der Landschaften wird niemand so schnell vergessen können. 11 Kommentare zu “Ayers Rock und vieles mehr; Adventure Tours Australia, Outback-Tour”Bitte schreibe mir einen Kommentar! |
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So bin auf dem Flug nach Perth und dann nach Sydney, Tschüss sag ich hier zu Broome, Liebe Grüße und bis bald,
Vin
Die Bilder sind echt faszinierend, freu mich auf Nachschub. Bis bald
Hi Marvin,
Uluru und Olgas sind klasse. Das Programm der Tour Guides ist immer noch so ziemlich das selbe wie 1986. Wart Ihr auch in der “Fruchtbarkeitshöhle” letzte Hoffnung für manch Aboriginesfrau.
Marvin Ich bin zwei Tage hintereinander auf den Ayers Rock geklettert. Das ist total sicher wenn man die vorgegebenen Wege nicht verläßt. Hast du das auch gemacht oder eventuell aus Rücksicht auf den Glauben der Aborigines nicht?
Ich freue mich natürlich schon sehr dich hier zu Hause wieder begrüßen zu können. Meine Erfahrung auf Reisen war eh immer Zu Hause ist da wo Ich gerade bin. Hast du das auch so erlebt?
OM SHANTI Marvin, mögen alle Wesen glücklich und gesegnet sein
God bless you
Gerd, Sri, Jasmin und Surya
Hey Gerd,
Natürlich wollte ich den Uluru besteigen, hatte allerdings am Ende keine zeit mehr dafür, da ich mir den basewalk auch nicht entgehen lassen wollte… schade eigentlich aber auch nicht so schlimm



Ich feue mich auch euch wieder in Donaueschingen zu sehen und meine vielen Reiseerfahrungen zu teilen
Also zuhause ist für mich immer noch, wo sich die Familie aufhält, aber das zuhause für einige zeit zu verlassen macht mir dann auch weniger aus, solange es allen gut geht
Om Shanti auch dir, ich habe es leider nicht geschafft eine abstecher nach Bali einzurichten, doch diesen wunderschönen Fleck Erde werde ich in den nächsten Jahren sicherlich nicht auslassen
Liebe Grüße aus Sydney und danke für deine unterstützung,
Marvin
Dear Marvin,
Thanks a lot for the great photos. The Uluruphoto from you is now the computerbackground for a few days.
One of my brother in law has won a motorcycle in a lottery in Bali, great he is really a good man. In our jobyearfinal beginning March I put the highest bid on a laptop Dual Core 3200, 2GB workforce, 320GB and a good ATI 256MB Graphic. The bid was 380Euro, the laptop is excellent and the money goes to a childrencancerhospital in Freiburg we do support since many years.
Marvin the whole family and I, we are very happy seeing you again soon. I guess you will be happy reaching here.
I think your English has improved a lot,
have a good, relaxed and enjoyable last week in Sydney Marvin
the Fab4
Gerd, Sri, Jasmin and Surya
Hey Marvin,
ich wollte dir eigentlich schon früher schreiben habs dann aber immer wieder verschoben… – naja, besser spät als nie sag ich nur!
Die Fotos sind toll, wenn ich mir das so ansehe ist Australien schon sehr schön… echt cool, dass du das durchgezogen hast ^^
(für mich wäre das allerdings absolut nichts…)
Der Emu ist süß. Du hast Känguru gegessen?
Liebe Grüße und bis denne
Surya
Das is ja super cool, Gerd.
, Euch scheints auch richtig gut zu gehen im frühlingshaften deutschland … Dann hoff ich mal dass ich ncoh ein Wenig Sonnenschein mit nach Donaueschingen bringen kann, damit s auch so richtig grün wird, bis ich da bin 
Freut mich extrem it dem Motorrad
Super liebe fast letzte Grüße aus Australien,
Marvin
Habe die Ehre Marvin
+ wünsche dir einen guten Flug.
Wir freuen uns alle auf ein Wiedersehen mit dir. Mit welcher Gesellschaft fliegst du eigentlich Marvin ?
Auf die Freiheit ueber den Wolken
Gerd, Sri, Jasmin und Surya
Hallo Marvin,
danke, sind ja wieder klasse Bilder die Du da wieder eingestellt hast!
Dachte ja auch das der heilige Ayers Rock keine Geschwister hat…
u. getz dat.
Die Uluru Inseln finde ich auf den Fotos schon sehr beeindruckend,
besonders u. gerade weil sie, wie Du schriebst, aus dem Nichts auf
zu steigen scheinen.
Also, bringe Dich wieder heil u. am Stück nach hause, das ist genug
Frühlingstage.
Denke aber, dass Du Dich nicht in Winterklamotten oder
Sonne!
Yep, hier wird schon alles grün und wir hatten ein paar wirklich schöne
und ‘warme’
Wie die Wetterprognosen aussehen weiß ich auch nicht.., gucke seit längerem nicht mehr in die Röhre und Wetter is Wetter, es ist eben so
wie es ist…
gar in dicke Decken zu hüllen brauchst…
Hey Sunnyboy, mio in ein zwei Tagen sitzt du ja schon wieder im Flieger
Junge vergeht die Zeit! Freue mich Dich wieder zu sehen! Freue mich auch auf Deine frisch erworbenen Kochkünste. Für’n Teller neue Erbsen-Möhrchen Creation bin ich natürlich wie immer zu haben… 
und trittst die Heimreise an.
Bis denne Vin und guter Flug wünsche ich Dir!!!
Lieber Gruß
Olli
Ja ja, ich sitze gerade im Flughafen Seoul/Incheon und genieße endlich das freie Indernet, das ich im Hyatt Hotel gestern und heute leider vermisst habe.
Doch ansonsten war der erste Flug absolut genial, kam mir unglaublich kurz vor und danach wurden wir in den 5 Sterne Seoul-Hyatt Hotel untergebracht und konnten sogar für einen Tag Vollpension genießen …
Und wow, das Zimmer war erste Sahne, viel zu groß für eine Person und ich habe es wirklich genossen ebenso wie das gute Essen im hauseigenen Restaurant.
So bin frisch,fromm,fröhlich,frei und ausgeruht und freue mich auf den nächsten Flug –> Dem letzten der mich von der Heimat trennt.
Also ich fliege alleine im Moment, bin mit einer Australierin hier angekommen und wir trennen uns hier am Flughafen. Aber naja wird nich so schlimm weil ich jetzt nach München sowieso wieder einige Leute zum labern find
Liebe Grüße aus Süd-Korea,
Marvin
Wow sind die Bilder schön! Als ich das letzte mal am Rock war, hatte ich eine schlimme Erkrankung (Grippe) … und musste deshalb unverrichteter Dinge wieder abziehen. Ich war aber vor 10 Jahren schon mal da und muss sagen, dass es sagenhaft war!