Archive for November, 2008
In Home Hill konnte auf zwei verschiedenen Farmen arbeiten. Zuerst habe ich auf einer Farm gearbeitet, die Auberginen, Chillis, und Mangos anpflanzen.
Ich konnte allerdings nur das Eggplantpflücken (Auberginen) ausprobieren, was allerdings nicht besonders schwer war. Das Problem daran ist eher, dass man den ganzen Tag it dem Rücken nach unten gebogen herumläuft und sich daher starke Rückenprobleme einfangen kann.
Die Eggplants sind etwas kleiner als Auberginen schmecken allerdings genau gleich und sind ansonsten einfach zu pflücken. Da man den ganzen Tag an der Sonne ist und nur sehr wenig Schatten ab bekommt, ist es empfehlenswert sich mehrmals ein zu cremen mit dem höchsten Sonnenschutzfaktor den man so findet. ![]()
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Fruit-Picking ist im Großen und Ganzen eine wirklich coole Sache, durch diese man schnell an gutes Geld kommen kann um sich seine Reise zu finanzieren, zumindest in Australien. Egal ob in Melbourne oder auf den Tablelands in Queensland, überall gibt es Fruit-Picking Jobs. Doch wie bei allen Möglichkeiten in Australien einen Job zu finden, kommt es beim Fruitpicking ebenso auf den Zeitpunkt und das Glück an.
Zum „Früchte Pflücken“ kommt man am besten durch ein Working Hostel, oder durch eigene Kontakte, die man vielleicht durch andere Backpacker geknüpft hat. Das Einfachste ist allerdings mit dem Auto von Farm zu Farm zu fahren und direkt nach Arbeit zu fragen, doch dafür muss man erst einmal ein Auto besitzen oder mieten können, da man unter 21 Jahren normalerweise nicht befähigt ist in Australien ein Auto zu mieten.
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In Home Hill, einem unglaublich kleinen und langweiligen Ort 10 Kilometer von Ayr entfernt, mit nur 4000 Einwohnern gibt es einfach nichts, was nur ansatzweise an eine vollständige Stadt erinnern würde, außer vielleicht die Einwohnerzahl. Doch das bemerkt man in Australien normalerweise nicht, da hier alles unglaublich weit verteilt liegt und es keine Platzprobleme gibt, wie in Deutschland.
Es gibt viel zu viele Pubs und Bars, damit die Farmer und anderen Einwohner die Zeit tot schlagen können, indem sie sich betrinken und es gibt mindestens 4 Friseurläden, die vermutlich für die Frauen der ultimative Treffpunkt sind.
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Das Home Hill Backpackers ist ein Working-Hostel in einer Kleinstadt mit nur 4000 Einwohnern.
Das Hostel an sich liegt an der Ecke 9th Street und 9th Avenue, wobei das wirklich nicht von Bedeutung ist, da es nicht sehr viele Straßen in Home Hill gibt
und die Straßennamen von 1 bis 12 gehen…
Hier in Home Hill kann man auf das Jahr verteilt Mangos, Auberginen, Chillis, Paprika,
jegliche Arten von Melonen und Zuckerrohr ernten. Es gibt also jede Menge Arbeit und das Hostel vermittelt einem auch wirklich schnell einen Job. Nach rund zwei bis drei Tagen kann man hier schon mit Arbeit rechnen, doch mit etwas anderem kann man hier in dem Hostel wirklich nicht rechnen.
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Hier in Australien habe ich zum ersten Mal von Goon gehört. Goon, wie ihn die Australier nennen, ist der eindeutig billigste Alkohol, den man in Australien finden kann. Wenn man in Australien irgendwo umsonst Wein bekommt, kann man sicher sein, dass es Goon ist.
Diesen billigen Wein, falls man ihn überhaupt als Wein bezeichnen kann, gibt es in trocken, fruchtig, weiß und rot und wird von vielen verschiedenen Anbietern hergestellt. Es gibt sogar einen angeblich deutschen Goon, der aufgrund des Namens her vom Kaiserstuhl kommen soll, was ich allerdings immer noch schwer bezweifle.
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